Volatile Märkte: 5 Tipps für Anleger
Der Konflikt im Iran hat zu sprunghaft steigenden Ölpreisen und zu Unsicherheit an den Märkten geführt. Dennoch sind wir der Ansicht, dass Anleger nicht in Panik geraten sollten. Hier teilen wir 5 Tipps, die Ihnen helfen können, diese volatile Phase zu überstehen.

Volatilität ist normal
Volatilität ist nichts Neues. Aktienmärkte erleben regelmäßig Phasen erhöhter Schwankungen – also plötzlicher Preisbewegungen – und historisch gesehen haben wir fast jedes Jahr eine Korrektur an einem der großen globalen Aktienmärkte erlebt.

Die Rückkehr zu positiven Renditen
Aus unserer Sicht sollten diese Phasen für langfristig orientierte Anleger kein Grund zur Sorge sein. Zu den prägendsten Börseneinbrüchen der jüngeren Vergangenheit zählen das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000, die globale Finanzkrise 2008 und die Covid-Pandemie 2020. Auch wenn diese Ereignisse für Anleger damals unangenehm waren, wirken große Einbrüche über einen langen Anlagehorizont betrachtet oft nur wie kleinere Ausschläge. In allen Fällen haben diejenigen wieder positive Renditen erzielt, die die schwierige Phase ausgesessen und an ihrer Anlage festgehalten haben.

Verluste nicht realisieren
Es ist ganz natürlich, bei fallenden Märkten besorgt zu sein, denn niemand verliert gern Geld. Wer jedoch nach einer Korrektur Geld abzieht, realisiert seine Verluste damit fast zwangsläufig. Zudem besteht die Gefahr, eine mögliche Markterholung zu verpassen, denn historisch gesehen fielen einige der besten Börsentage in Phasen extremer Volatilität. Es heißt nicht ohne Grund: „Zeit im Markt ist wichtiger als der perfekte Einstiegszeitpunkt.“ Als langfristige Anleger halten wir das für richtig.

Kaufgelegenheiten
Auch wenn Volatilität oft negativ wahrgenommen wird, kann sie durchaus Kaufgelegenheiten eröffnen. In unruhigen Marktphasen können panikartige Verkäufe die Kurse deutlich unter ihr angemessenes Niveau drücken. Für andere Anleger kann das die Chance bieten, Vermögenswerte zu attraktiven Preisen zu erwerben.

Breite Diversifikation ist wichtig
Wir sind außerdem der Meinung, dass es in volatilen Phasen besonders wichtig ist, breit diversifiziert zu bleiben. Der Grund dafür ist, dass sich verschiedene Anlageklassen oft unterschiedlich entwickeln. Wenn Anleger zum Beispiel risikoaverser werden, fallen Aktien in der Regel, während weniger riskante Anlagen steigen. Eine Mischung unterschiedlicher Vermögenswerte kann helfen, die Schwankungen in einem Portfolio zu reduzieren und den Anlageverlauf mit weniger Auf und Ab potenziell ruhiger zu gestalten.